Systemmedien werden via FTP vom gewünschten Server importiert, die Ordner-Struktur (Pfad) des Remotesystems wird dabei aufgelöst und in Kategorien umgesetzt.

Konfiguration einer Quelle im printformer

Als erstes wird über das Menü Product-Feeds ein Feed sowie ein Feed-Mapping hinzugefügt.

Im FeedMapping (Publish > Product-Feeds > Mapping) muss der Key »images« hinzugefügt werden und zum Value (= Spaltenname der CSV-Datei, s. unten) verweisen.

Um den Feed einzurichten (Publish > Product-Feeds > Übersicht > Feed hinzufügen) wird ein zunächst ein Name und der Typ lokal ausgewählt. Unter Konfiguration wird eine CSV-Datei (s. auch Product-Feeds) hochgeladen, die die notwendigen Informationen (bspw. Identifier, Produktname und Dateiname) zu den Medien beinhaltet.
Neben der Angabe des Trennzeichens und Überschrift-Offset (in welcher Zeile stehen die Titel, erste Zeile = 0) muss die in der CSV-Datei vergebene Bezeichnung der Identifier-Attribute angegeben werden.
Im Mapping wird das vorher erstellte FeedMapping zugewiesen und unter Medien die Checkbox aktiviert, sowie Systemmedien als Anbieter ausgewählt.

Da beim Hinzufügen einer Quelle zwingend eine Stammkategorie für die zu importierenden Bilder ausgewählt werden muss diese unter Publish > Systemmedien > Kategorien angelegt werden.

Nach den oben aufgezählten Einstellungen kann man nun unter Publish > Systemmedien > Quellen die Medienquelle hinzufügen.

Unter Allgemeine Angaben muss neben der Bezeichnung (Name) der Quelle und Typ (aktuell nur FTP) die gewünschte Stammkategorie (Pflichtfeld) ausgewählt werden. Optional können Tags (die alle importierten Medien erhalten) hinzugefügt werden.
In der Konfiguration wird der FTP-Zugang eingerichtet. Pfad gibt den Ordner bzw. Pfad auf dem FTP an von dem aus rekursiv alle Medien importiert werden. Die Ordnerstruktur auf dem FTP wird im printformer aufgelöst und als Unterkategorien der vorher ausgewählten Stammkategorie umgewandelt. (Alle Dateien, die oberhalb des angegebenen Pfads liegen werden nicht berücksichtigt.) In den Zeiteinstellungen wird eine Uhrzeit festgelegt (aktuell nur ein tägliches Zeitfenster).

Mittels Verbindung testen kann vorab überprüft werden ob der printformer zur angegeben Quelle eine Verbindung herstellen kann.
Der Import erfolgt nur einmal am Tag um zu verhindern dass Dateien mit großen Datenmengen einen zeitintensiven Abgleich verursachen. Über Import resetten kann ein neuer Import gestartet werden. (So lange dieser läuft ist der Button disabled.)

Importierte Systemmedien

In der Übersicht erkennt man die über die Quelle importieren Systemmedien am Symbol ich rechten oberen Bereich.

Über den Button Neu Importieren wird das bestehende Bild aktualisiert.

Einstellungen im PF Template

Damit die Funktionalität des Quellen-Imports genutzt werden kann muss im Template (IDML) ein enstprechender DataKey vorhanden sein. In der Konfiguration im printformer muss als Medienquelle Systemmedien ausgewählt werden.

Funktionalität

Importverhalten

Der Import verbindet sich via FTP mit dem Server des Kunden. Ausgehend vom dem in der Medienquelle angegebenen Pfad durchsucht der Import das aktuelle Verzeichnis und alle Unterverzeichnisse nach Medien.

Es wird anhand der Checksumme geprüft ob das System-Medium schon vorhanden ist oder nicht. Falls es nicht vorhanden ist wird es komplett neu angelegt. In jedem Fall aber werden die verbundenen Kategorien geupdated, da diese auf dem Kundenserver möglicherweise aktualisiert wurden.

Das Mapping der Kategorien erfolgt über das Auflösen der Verzeichnisse auf dem KundenServer.
Eine Struktur wie bspw.: pf-images/CI/logos/sw/logo_sw.png
würde also die Systemmedienkategorien CI, logos und sw erstellen.
pf-images wäre die vorab unter “Quellen” konfigurierte Stammkategorie (in unserem Beispiel PF Medienkategorien). Die Kategorien haben die gleiche Relation wie die Ordner auf dem Remotesystem. D.h. logos ist eine Unterkategorie von CI, usw.

Im Screenshotbeispiel liegt das importierte Bild also unter: pf-images/CI/logos/sw

Das Systemmedium selbst ist allen verfügbaren Kategorien zugeordnet.

Am Ende des Imports wird eine Differenz zwischen den gefundenen Medien und den bereits vorhandenen Medien der gleichen Quelle gebildet.

Medien die beim Import nicht wieder gefunden werden, werden im System gelöscht. D.h. wenn der Kunde Medien auf seinem Server löscht werden diese nach dem Import auch im printformer System als gelöscht markiert.

Hinweise

Der beim Feed-Mapping ausgewählte Key images darf als Value lediglich den Name des Datakeys erhalten. Es darf kein ${DataKey} benutzt werden.

  • Die Produkte (inkl. Feedcon) haben keine direkte Verbindung zu den importierten Medien.

  • Änderungen (bspw. wenn einem Produkt ein neues Bild zugewiesen wird) müssen auch durch einen aktualisierten Produktimport (neuer Upload der CSV-Datei) dem Feedcon mitgeteilt werden.

  • Das Identifier-Attribut (Konfiguration des Feeds) darf nachträglich nicht verändert werden, sonst ist keine Aktualisierung mehr möglich (Feedcon findet Verknüpfung nicht mehr) und bisherige Produkte werden als leere Einträge in der Sidebar angezeigt.

  • Beim täglichen Import werden die Systemmedien analog zum KundenServer aktualisiert, dh werden auf dem Server Dateien gelöscht oder verändert, werden auch im printformer System die Dateien gelöscht oder verändert.

  • Wenn Seitenplanungen über die API anlegt werden und die Systemmedien genutzt werden sollen, muss in den Einstellungen (Einstellungen > Seitenplanung) die Medienquelle anpassen:

Screenvideo