Durch die Block-Effekte ermöglicht der printformer beliebige Assest in Echtzeit zu vektorisieren, Farben zu reduzieren oder eine Farbraumkonvertierung durchzuführen. Die erstellten Vektoren können zudem im Assetmanager gespeichert werden.

Der printformer beinhaltet vier Effekte, die jeweils individuell konfiguriert werden können:

Block-Effekt hinzufügen

Zunächst wird der gewünschte Effekt (Prägung, Vektor, Farbraumkonvertierung oder Monochrome) ausgewählt.
Die allgemeinen Einstellungen sind für alle vier Effekte identisch:
es muss ein Identifier (zur Verwendung im Bildblock der IDML), ein Label (Name) vergeben sowie Mandantenzuweisung vorgenommen werden. Zusätzlich kann eine Beschreibung (die im Editor bei der Bearbeitung des Assets im Nachzeichner angezeigt wird) definiert werden.

Einstellungen Prägung

Für diesen Effekt können Minimal- und Maximalgrößen für Schrift und Block festgelegt werden sowie die Standard-Einstellungen der Vektorisierung (Standardwert für die Rauschunterdrückung, Eckenglättung und Bézierkurvenoptimierung). Diese können bei Verwendung des BlockAttributs block-effects-active im Editor überschrieben werden.

Einstellungen Vektor

Hier wird die maximale Anzahl der Farben für die spätere Vektorgrafik festgelegt sowie die Standard-Einstellungen der Vektorisierung (Standardwert für die Rauschunterdrückung, Eckenglättung und Bézierkurvenoptimierung). Diese können bei Verwendung des BlockAttributs block-effects-active im Editor überschrieben werden.

Dieser Effekt kann nur auf Bildblöcke angewendet werden.

Einstellungen Farbraumkonvertierung

Auswahl des gewünschten Ziel-Farbraums (Graustufen oder CMYK), wenn gewünscht kann dazu ein vorab unter Farben hochgeladenes ICC Profil eingegeben werden. (Publish > Farben > ICC Profile).
Hinweis: die CMYK-Umwandlung ist erst im Druck-PDF sichtbar.

Dieser Effekt kann nur auf Bildblöcke angewendet werden.

Einstellungen Monochrome

Aktuell können für diese Funktion noch keine Anpassungen vorgenommen werden. Der Effekt erstellt eine reine schwarz-weiß-Umsetzung des Ausgangsmotivs.

Dieser Effekt kann nur auf Bildblöcke angewendet werden.

Blockeffektzuweisung

Um die Effekte im Editor nutzen zu können müssen sie in der Template-Konfiguration zugewiesen werden.

Wird im Template nur ein Effekt benötigt, der für Assets (Texte oder Bilder) angewendet werden soll, kann das Label des Effekts in der Template-Bearbeitung im Submenü Blockeffektzuweisung über das Plus-Symbol eingegeben und der Effekt somit als Standard für neu eingefügte Assets eingestellt werden. Dabei muss die Checkbox Automatisch zugewiesen aktiviert werden. (Hinweis: der Effekt kann vom User nicht entfernt werden.)

Sollen im Template unterschiedliche Effekte angewendet werden, müssen diese in der IDML den jeweiligen Blöcken zugewiesen werden.

Dazu wird jeder Block, der einen Effekt enthalten soll mit dem Attribut block-effects-active (inkl. des im Effekt definierten Identifiers) versehen:

(Hinweis: die über das Attribut festgelegten Effekte können im Editor vom User nicht entfernt werden.)

Zusätzlich müssen die verwendeten Effekte in der Template-Konfigurationen zugewiesen werden: im Submenü Blockeffektzuweisung wird über das Plus-Symbol jeweils das Label des Effekts eingeben (die Checkbox Automatisch zugewiesen muss deaktiviert bleiben).

Bearbeitung des Effekts im Editor

Der jeweilige Effekt wird im printformer Editor direkt beim Laden eines Assets angewandt. Bei den Effekten Prägung und Vektor öffnet sich automatisch die Einstellungsmaske. Später können über den Button Nachzeichnen/Farbe ändern nochmals Anpassungen vorgenommen werden. Über Vektor in Media Manager speichern können die vektorisierten Assets (auch für andere Templates) gespeichert werden.

Hinweise

  • Ist in den Bildblöcken das Attribut block-effects-active hinterlegt oder wird der Effekt für neue Assets automatisch (über die Template-Konfiguration) zugewiesen kann dieser vom User nicht entfernt werden.

  • Aktuell kann jedem Block nur ein Effekt zugewiesen werden. Aktuell wird ein neuee BlockSetting (block-effects) entwickelt um dem Block auch mehrere Effekte (bspw. vektorisieren und Farbraumkonvertierung) zuweisen zu können.

  • Soll das Template mehrere Effekte beinhalten ist dies aktuell nur über das Attribut block-effects-active in der IDML möglich. Der Bildblock muss dazu leer sein (darf kein Default-Bild beinhalten).

  • Vektorisierte Assets können in den Systemmedien gespeichert werden.

  • Die Umwandlung in CMYK ist erst nach Erstellung der Druckdaten sichtbar.

  • Wird der Effekt Prägung angewendet ist das Objekt immer aussparend.

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Beispieldatei